Radausflug rund um den Neusiedler See am 07+08. Sept. 2002

Pünktlich zum Beginn des neuen Schul- und Arbeitsjahres treffen sich bei herrlichem Spätsommerwetter 16 wadenstarke Radfahrer am Samstag-Nachmittag am Bahnhof von Neusiedl am See. Mit dabei mehr oder weniger vollzählig die Familien Grün, Ehrendorfer, Kleinhäntz und Pliwa, sowie Willi Hadatsch, Herbert Wogowitsch und Kaplan Ignatius. Zur weiteren Verstärkung stößt am Sonntag noch ein Teil von Familie Semmler dazu. Damit sind wir dann bereits 19!

Die Route führte uns von Neusiedl am Ostufer entlang über einen ersten Stop bei einer "Radlertankstelle" nach Podersdorf. Hier ist eine kurze Badepause  samt Eisessen angesagt.

Am späteren Nachmittag freuen wir uns über eine Trinkwasserstation rund 10km vor Illmitz. Hier trennen sich vorübergehend unsere Wege: Während eine Gruppe der asphaltierten Straße direkt nach Illmitz folgt, hoffen einige Abenteurer auf eine Begegnung mit Przewalski-Pferden und wählen daher eine Feldweg direkt im Naturschutzgebiet. Leider geraten wir bald in feinen Treibsand, der sogar die Stärksten wiederholt zum Absteigen und Schieben zwingt. Das kostet Kraft! Noch dazu lassen sich keine Pferde blicken.

In Illmitz beziehen wir ein nettes Quartier am Ortsrand und vertrauen uns zum Abendessen einem empfohlenen Buschenschank an. Angesichts der versammelten Gesangs-Kompetenz von "OBG singt" und des guten burgenländischen Weins kann es nicht verwundern, dass wir bald das Lokal mit wunderbaren Klängen unterhalten. Da darf natürlich auch eine Performance von "Singing in the Rain - adudada adudada adudadada" nicht fehlen!

Am Sonntag wartet ein tolles Frühstücksbuffet auf uns. Dadurch schaffen wir erst die 10:00-Uhr-Messe in der modernen Pfarrkirche.

 

Anschließend radeln wir zur Bootsanlegestelle und überqueren den Neusiedler See auf der Strecke Illmitz-Mörbisch.

Ab Mörbisch heißt es dann wieder in die Pedale treten, vorbei an verlockenden Weingärten mit süßen Trauben - hat jemand Bauchweh bekommen?

Bei einem späten Mittagessen können die Mineralstoffdepots mit kühlem Most und Bier wieder aufgefüllt werden.

Am Nachmittag ist Herbert einen Moment lang unaufmerksam und landet an einer Weggabelung im Schotter. Zum Glück stehen helfende Hände mit genug Pflaster bereit. Beim Abendessen lacht er wieder - Gott sei Dank!

Rechtzeitig zur Abfahrt des Zugs nach Wien sind wir wieder in Neusiedl am Bahnhof. Zwischen dem Vorher- und dem Nachher-Bild liegen immerhin 80km auf dem Rad. Alle wünschen sich ähnliche Ausflüge bald wieder!